Beratung durch einen persönlichen Ansprechpartner
Ein Angebot von: Jobcenter Werra-Meißner (SGB II)
Art: Außerbetriebliche Berufsausbildung, Außerschulische Berufsvorbereitung, Außerschulische Praktika, Beratung in beruflichen Fragen, Beratung in persönlichen Fragen, Betriebliche Berufsausbildung, Schulische Berufsausbildung, Schulische Berufsvorbereitung, Zusatzjobs für SGB II-Empfänger
Die persönlichen Ansprechpartner des Jobcenters Werra-Meißner beraten und unterstützen alle erwerbsfähigen Lesitungsberechtigten (Empfänger von Leistungen nach dem SGB II) umfassend mit dem Ziel der Eingliederung in Arbeit.
Für alle jungen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre ist hierfür das “Team U 25” zuständig.
Die Persönlichen Ansprechpartner des Teams U 25 klären mit Euch in persönlichen Gesprächen, was Ihr selbst aktiv tun könnt, damit Eure Suche nach einem Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz erfolgreich wird.
Ebenso wird aber auch überlegt, wie Euch das Jobcenter Werra-Meißner bei der Eingliederung in Erwerbstätigkeit unterstützen kann.
In der Praxis geschieht dies zum Beispiel durch eine weitergehende Beratung sowie durch Vermittlungsangebote in Ausbildung oder Arbeit.
Ferner ist je nach Einzelfall auch die Teilnahme an Maßnahmen zur beruflichen Orientierung, zur Berufsvorbereitung oder -ausbildung möglich bzw. die Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit.
Diese Maßnahmen werden durch das Jobcenter Werra-Meißner bzw. die örtliche Agentur für Arbeit organisiert sowie finanziert und von freien Trägern im Auftrag durchgeführt.
Beratung zur Berufsorientierung
Ein Angebot von: Industrie- und Handelskammer
Art: Außerschulische Berufsvorbereitung, Schulische Berufsvorbereitung
Sieben Phasen zur Berufswahl
Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für das ganze Leben und muss deshalb gut überlegt sein.
Der Arbeitsmarkt birgt Chancen und Risiken. Neue Berufsfelder entstehen und verschwinden, gleichzeitig ermöglicht eine zufriedene Berufstätigkeit ein hohes Maß an Selbstverwirklichung, sichert einen festen sozialen Status in der Gesellschaft und ermöglicht eine oft befriedigende Einkommenssituation. Eine Ausbildung zu finden, noch dazu im Traumjob, ist schwierig. Die Anforderungen an die Bewerber steigen.
Aus diesen Gründen wollen wir ihnen einige Hilfestellungen zum Thema Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung an die Hand geben.
Phase
1 Persönlichkeitscheck, um die eigenen Interessen und Fähigkeiten (Erkunde deine I und F) zu erkunden. Mit Hilfe dieses Tests können Sie erste berufliche Vorstellungen entwickeln.
2 Informationen zu einzelnen Berufen (Berufsdatenbank) sammeln und die Chancen und Risiken (Chancen-Risiken) in den ausgewählten Wunschberufen ermitteln.
3 Entscheiden welche Berufe infrage kommen und nach geeigneten Ausbildungsstellen suchen (Lehrstellensuche).
4 Auf die ausgesuchten Lehrstellen bewerben (Bewerbung).
5 Vorstellungsgespräche (Vorstellungsgespräch) und Einstellungstests (Einstellungstest) in den Betrieben.
6 Wenn es mit dem Traumjob nicht geklappt hat (Wenn es mit Traumjob nicht klappt) sollte über Alternativen nachgedacht werden.
7 Beginn (Berufsstart) der Ausbildung.
Vielfach wird von Unternehmen die so genannte „mangelnde Ausbildungsreife“ bemängelt. Wenn Sie sich dazu informieren wollen, dann fordern Sie den Kriterienkatalog zur Aus-
bildungsreife der Bundesagentur für Arbeit unter arbeitsagentur@ibro.de an.
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
Ein Angebot von: Deutsche Angestellten Akademie GmbH, Eschwege
Art: Außerschulische Berufsvorbereitung, Beratung in beruflichen Fragen, Beratung in persönlichen Fragen, Nachträglicher Hauptschulabschluss , Schulische Berufsvorbereitung, Schulische Praktika
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) beginnt Mitte September. Die Jugendlichen durchlaufen eine zweiwöchige Eingangsanalyse. In dieser Phase werden Potenzialeinschätzung und Kompetenzfeststellung durchgeführt. Nach dieser Eingangsanalyse, schließt sich ein Bewerbungstraining an, jeder Teilnehmer erstellt eine eigene Bewerbungsmappe, die auf ihn persönlich zugeschnitten ist.
Nach dieser Zeit suchen die Jugendlichen mit Unterstützung der DAA-Mitarbeiter sich eine Praktikumsstelle. Dort werden ihnen die Grundkenntnisse des jeweiligen Berufs näher gebracht.
Die Teilnehmer der BvB sind drei Tage in der Woche im Praktikum, einen Tag in der Berufsschule und einen Tag in der DAA (Trägertag).
Sowohl in der Berufsschule als auch in der DAA werden die berufsbzogenen theoretischen Kenntnisse vertieft.
EIBE - Lehrgang (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt)
Ein Angebot von: Berufliche Schulen Eschwege
Art: Schulische Berufsvorbereitung
EIBE (Eingliederung in die Berufs- und ARbeitswelt) ist ein schulisches Berufsvorbereitungsjahr, das an den Beruflichen Schulen Eschwege angeboten wird. Die Schüler und Schülerinnen der EIBE-Klassen haben an 3 Tagen in der Woche theoretischen Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathe, Po/Wi, Fachtheorie, Sport usw., an den anderen beiden Tagen findet fachpraktischer Unterricht statt, das heißt, die Jugendlichen arbeiten an diesen Tagen in den schuleigenen Werkstätten, z.B. in der Holz- oder Metallwerkstatt oder in der Bäckerei oder Küche. Darüber hinaus finden zusätzlich Betriebspraktika statt.
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Lehrgangs ist die sozialpädagogische Begleitung. Hier geht es vor allem darum, dass die Schüler und Schülerinnen von SozialpädagogInnen unterstützt werden, eigene Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln sowie ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu erweitern. Außerdem erhalten sie Hilfestellung bei der Vermittlung in Ausbildung, Arbeit oder weiterführende Maßnahmen.
Die Jugendlichen haben am Ende des Schuljahres die Möglichkeit bei erfolgreicher Teilnahmen am EIBE – Lehrgang den Hauptschulabschluss zu erreichen.
EIBE - Lehrgang (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt)
Ein Angebot von: Berufliche Schulen Witzenhausen
Art: Beratung in persönlichen Fragen, Nachträglicher Hauptschulabschluss , Schulische Berufsvorbereitung
Im Zentrum des EIBE Lehrgangs (Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) steht die Vorbereitung der SchülerInnen auf das Arbeits- und Berufsleben.
Die drei Klassen sind den Berufsfeldern Holztechnik, Gastronomie/Dienstleistung und Körperpflege/Gesundheit zugeordnet.
Der Unterricht findet in Vollzeitform statt. Es werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Po/Wi, EDV, Sport, Fachtheorie und Fachpraxis unterrichtet.
Für SchülerInnen, die den qualifizierten Hauptschulabschluss anstreben, wird Englisch als Kurs angeboten.
Im EIBE Lehrgang findet ein insgesamt 8 wöchiges Betriebspraktikum satt.
Förderplanarbeit ist ein fester Bestandteil des Lehrgangs. Hier werden in Fördergesprächen Potenziale und Defizite besprochen, es werden Zielvereinbarungen getroffen und bei Bedarf wird Förderunterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik angeboten.
Weiterhin ist die sozialpädagogische Begleitung ein Schwerpunkt des Lehrgangs. Hier geht es vor allem um die Weiterentwicklung der persönlichen und sozialen Kompetenzen. Die sozialpädagogische Begleitung hilft bei Problemen mit Betrieben, Behörden, persönlichen Problemen, liefert Unterstützung bei familiären Problemlagen und bahnt weiterführende Hilfsangebote an. Dazu gibt es Gruppen- und Einzelangebote.
Das EIBE-Programm wird vom Hessischen Kultusministerium in Kooperation mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) durchgeführt.